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Als Oberbürgermeister will ich….

Perspektiven neu denken

Koblenz Ideen und Perspektiven bieten. Auch wenn wir nicht jedes Ziel zu 100 Prozent erreichen – entscheidend sind die Impulse, die davon ausgehen. Das ist auch das Verständnis meines Wahlprogramms. Es zeigt, was wir erreichen können, es beinhaltet Vorschläge und es macht deutlich, was mir wichtig ist. Dabei geht es mir nicht um Vollständigkeit. Es wird immer auch darum gehen, auf Aktuelles reagieren zu können. Mein Programm ist ein Kompass. Ich habe konkrete Anliegen, alltägliche Erfahrungen und Sachfragen aufgegriffen, die für die ganze Stadt von Bedeutung sind.

…dabei Tradition neu denken. Vieles ist großartig in Koblenz: die Altstadt, unsere Flussufer, die Seilbahn und vieles mehr. Die Stadt hat sich zuletzt unter den Oberbürgermeistern Dr. Schulte-Wissermann und Prof. Dr. Hofmann-Göttig toll entwickelt. Wir sind geprägt von der Bundeswehr und vielen Behörden und bieten heute dennoch vielen innovativen, neu am Markt und weltweit erfolgreichen Unternehmen eine Heimat. Beides gilt es zu pflegen. Ich lebe gerne hier. Weil bereits vieles gut ist, können wir neue und frische Ideen entwickeln. Wir können vieles neu denken. Koblenz kann beides! Hipp, wissbegierig, Lust auf Neues und gleichzeitig sich seiner spannenden Geschichte bewusst!

…deshalb gleich zu Beginn meiner Amtszeit gemeinsam mit den Koblenzerinnen und Koblenzern eine Vorstellung entwickeln, wie Koblenz 2025 und 2031 aussehen soll – und das einmal völlig offen und ungezwungen. Jede Idee zählt. Ich lade jeden ein, sich daran zu beteiligen. Die Jahre 2025 und 2031 sind dabei ganz bewusst gewählt: Für 2025 kann sich die Stadt erstmals als europäische Kulturhauptstadt bewerben und 2031 sind wir wieder Teil einer BUGA.

die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas mit aller Kraft unterstützen. 2025 darf eine deutsche Stadt das nächste Mal den Titel tragen. Ein Jahr lang können wir dann mit vielen Veranstaltungen unsere Stadt, unsere Region, unsere Geschichte und unser kulturelles Flair präsentieren. Wir haben viel zu bieten: Wir leben in einer der ältesten Städte Deutschlands, deren faszinierende, mehr als 2000-jährige Geschichte von der Römerzeit bis in die Gegenwart führt. Umgeben ist Koblenz von einer bundesweit einzigartigen Kultur- und Naturlandschaft, die mit höchsten Auszeichnungen versehen ist. Das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal ist nur ein Beispiel. Dazu kommen unsere Festungsanlagen, die Altstadt, das Deutsche Eck, unsere vielfältige Kulturszene, die Seilbahn und vieles mehr. Koblenz wäre eine tolle Kulturhauptstadt!

auf dem Weg zur nächsten Bundesgartenschau 2031 alle Kräfte in der Stadt und der Region bündeln. Wir lassen die Stärken der Stadt Koblenz in die BUGA 2031 einfließen und nutzen das Potential, das durch die BUGA 2011 entstanden ist. Dabei versteht sich Koblenz als Teil der Region, denn nur in einem guten Miteinander der einzelnen Gemeinden wird der Erfolg von 2011 zu wiederholen sein. Koblenz gilt es bei den geplanten Fokusräumen zu berücksichtigen, denn nicht nur Schloss Stolzenfels, sondern auch Deutsches Eck, Seilbahn, die Wein- und Gartenkultur und die Festung sind ohne Zweifel Leuchttürme für unsere Region und somit Magneten für die Menschen, die unsere Gäste sein sollen.
Ganz wichtig erscheint mir auch, das Potential der Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V. richtig zu nutzen. Hier ist eine nachhaltige Bürgerbewegung entstanden, die nun wertvolle Unterstützung geben kann, um die BUGA 2031 zum Erfolg zu führen.

mich an meiner Arbeit und meinen Zielen messen lassen. Nach acht Jahren stelle ich mich deshalb gerne wieder zur Wahl. Sie sollen bewerten, ob meine Ideen und meine Arbeit gut waren.

Leben neu denken

dass ältere Menschen so lange zu Hause wohnen bleiben können, wie es nur irgend geht.
Ich will das auch. Und ich weiß: Auch für meine Eltern und für meine Großmutter ist das fast das Wichtigste. Dafür brauchen wir aber seniorengerechte Wohnungen und gute Pflegedienste. Wir brauchen ausreichend Ärzte, auch in unseren Stadtteilen und die Koblenzerinnen und Koblenzer müssen in ihrer Nähe einkaufen können.

bezahlbaren und guten Wohnraum schaffen.
Deutlich mehr Wohnraum für jeden Geldbeutel, für Alleinstehende, Studierende, Familien und Senioren im Zentrum wie in den Stadtteilen und dennoch viel Grün- und Erholungsflächen – das ist mein Ziel. Dafür sind auch neue – ökologisch verträgliche – Baugebiete notwendig. Auch mehr barrierefreie Wohnungen brauchen wir. Große Projekte, wie das neue Wohnquartier auf dem Gelände der Fritsch-Kaserne müssen jetzt umgesetzt werden. Auch die Umnutzung von bisherigen Büroräumen in der Innenstadt gehören für mich dazu. In den nächsten fünf Jahren brauchen wir mindestens 1.500 neue Wohnungen!

unsere Stadtteile stärken und gut entwickeln.
9 von 10 Koblenzerinnen und Koblenzern wohnen nicht im Zentrum, sondern in unseren Stadtteilen. Dabei ist jeder Stadtteil anders und hat seinen eigenen Charme. Das zeigt übrigens auch eine aktuelle Studie der IHK und Haus & Grund, die sich mit sogenannten Schwarmstädten beschäftigt: Sie zeigt z.B. Ehrenbreitstein und Lützel als attraktive Stadtteile für junge zu uns kommende Menschen: Ehrenbreitstein, mit seiner freien Künstlerszene, vielen Ateliers und einem kleinen Theater, Lützel mit preisgünstigem Wohnraum, der Kulturfabrik, dem Volkspark, der Feste Franz und einer bunt gemischten Bewohnstruktur und einem Versorgungszentrum. Potenziale sind also vorhanden!
In den vergangenen Jahren haben wir viel ins Zentrum investiert, jetzt gilt es auch, unsere Stadtteile zu entwickeln. Ideen gibt es viele!

Arbeitsplätze erhalten und neue in die Stadt holen.
Über 100.000 Menschen arbeiten in Koblenz. Gemessen an den Einwohnern sind wir damit Spitze in Rheinland-Pfalz! Diese Arbeitsplätze müssen wir erhalten und ich will neue in die Stadt holen. Das geht im ständigen Dialog mit Handwerksbetrieben, Unternehmen und Behörden sowie Betriebs- und Personalräten. Chancen dafür entwickeln sich außerdem mit der Unterstützung von innovativen Start-Ups und das geht mit neuen Gewerbegebieten wie in Bubenheim oder Rübenach. Für diese Neuansiedlungen gilt es aber Zufahrtswege zu schaffen, die bestehende Wohngebiete nicht unnötig mit zusätzlichem Verkehr belasten.

unsere Behörden in Koblenz stärken und halten.
Über 13.000 Beamtinnen und Beamte arbeiten in Koblenz – angestellt beim Bund, beim Land oder bei der Stadt. Dazu kommen noch viele Beschäftigte in Verwaltungen. Fast jeder von uns kennt jemanden, der im öffentlichen Dienst arbeitet. Ich finde das großartig, weil wir in Koblenz wertschätzen, was im öffentlichen Dienst geleistet wird. Die Menschen gehen ja jeden Tag arbeiten, damit unser Zusammenleben, unser Gemeinwesen überhaupt funktioniert. Danke dafür! Ich setze mich ein, dass das in Koblenz so bleibt.

dass Koblenz digitaler wird.
Dafür müssen wir
dringend und schnellstmöglich die Voraussetzungen schaffen! Das hört sich technisch an, aber jeder von uns ist davon betroffen und zwar in allen Lebensbereichen: Schnelles Internet in allen Stadtteilen, die Möglichkeit, dass unsere Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Tablets und Internet lernen, die Beantragung eines neuen Personalausweises im Internet, genau zu wissen, wann der Bus kommt, Apps für unsere Sehenswürdigkeiten – es gibt zahlreiche Beispiele. Kostenloses W-Lan für alle öffentlichen Räume in der Stadt gehört heute dazu.

Koblenz als sicheres Zuhause bewahren.
Wir wollen, dass unsere Stadt und unsere Region sicher sind. Hier sind wir auf einem guten Weg. Das zeigt die neue Kriminalstatistik. Die registrierten Straftaten im Polizeipräsidium Koblenz haben abgenommen und bei der Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner liegt die Region unter dem Landesdurchschnitt. Aber genauso wichtig ist, dass wir uns auch sicher fühlen – egal wie alt, welcher Herkunft oder in welchem Stadtteil. Daran müssen wir gemeinsam mit Polizei, Ordnungskräften, Rettungsdienst und Feuerwehr arbeiten. Dazu kann mehr Präsenz nötig sein oder die Video-Überwachung von großen öffentlichen Plätzen. Was aber vor allem zählt: Gemeinschaften, in denen man sich kennt, in denen sich Menschen vertrauen und umeinander sorgen. Auch das schafft Sicherheit.

dass Sport in Koblenz weiter groß geschrieben wird.
Sport verbindet und hält gesund – unverzichtbar für eine sportbegeisterte Stadt wie Koblenz. Wir haben in Koblenz über 144 Sportvereine mit über 41.000 Mitgliedern. Jeder von ihnen leistet einen großen Beitrag zum Spitzen- und Breitensport. Beides will ich erhalten. Auch ich bin Mitglied beim SV und beim TV Pfaffendorf – zwar zurzeit leider nicht aktiv, aber ich versuche mich fit zu halten, indem ich regelmäßig laufen gehe. Genauso wichtig ist aber auch die Möglichkeit, schwimmen gehen zu können. Deshalb freuen wir uns auf ein neues Hallenbad. Wir brauchen aber auch attraktive Sportplätze. Lasst uns dafür konkrete Schritte vereinbaren, damit die Vereine sich nicht allein gelassen fühlen und Planungssicherheit bekommen.
Der Profisport bei verschiedenen Sportarten in Koblenz sorgt für eine Bekanntheit der Stadt und macht Koblenz attraktiv. Deshalb sollen diese Vereine auch seitens der Stadt konstruktiv unterstützt werden.

den Gesundheitsstandort Koblenz sichern.
Wir haben in Koblenz die größte Arztdichte in Rheinland-Pfalz. Über 1.400 Krankenhausbetten stehen uns zur Verfügung. Im Vergleich zu ähnlich großen Städten ist das ein Spitzenwert. Ich will, dass diese hervorragende Versorgungssituation so bleibt. Dafür muss z.B. unser Gemeinschaftsklinikum saniert werden und leistungsfähig bleiben. Hier geht es auch um die 3.900 Beschäftigten. Für eine Ein-Standort-Lösung setze ich mich ein, weil wir das Krankenhaus so wirtschaftlich erfolgreich betreiben und die Patientinnen und Patienten auf hohem medizinischem Niveau versorgen können.
Es geht aber auch um die weiteren Krankenhäuser. Auch sie werde ich dabei unterstützen, einen erfolgreichen Weg im Sinne der Patientinnen und Patienten zu gehen. Medizinische Versorgung ist Lebensqualität – die will ich in Koblenz erhalten und verbessern: Für Alt und Jung!

… die Geschäftswelt in der Innenstadt stärken.
Koblenz bietet viele attraktive und qualitativ hochwertige Einkaufsmöglichkeiten. 8.500 Beschäftigte arbeiten im Einzelhandel. Diese Stärke wollen wir erhalten. Gerade in Konkurrenz zum Internethandel brauchen unsere Geschäfte die Unterstützung der Stadt: schlüssige Strategien des Marketings, besondere Aktionen, flexible und praxisnahe Regelungen. Eine lebendige Innenstadt ist Lebensqualität, prägend für eine Stadt. Wir haben in den letzten Jahren im Zentrum viel in Straßen und Plätzen investiert, darauf gilt es jetzt aufzubauen.

Betreuung und Bildung neu denken

für Familien da sein.
Wenn Eltern morgens zur Arbeit gehen, wollen sie ihre Kinder gut versorgt in einer nah gelegenen Kita wissen. Das ist in jedem Stadtteil so in Koblenz, egal wo wir wohnen. Das ist auch grundsätzlich möglich – denn wir haben tolle Kitas. Wir brauchen aber mehr davon! Deshalb: keine langen Wartelisten für KiTa- und Hort und deutlich mehr Plätze – mindestens 250.

Bildung stärken.
Wir brauchen mehr Ganztagsschulen. Auf der rechten Rheinseite haben wir noch keine einzige Grundschule mit einem entsprechenden Angebot. Wir brauchen unverzichtbar entsprechende Ganztagsschulbetreuung als Anschluss für das auszubauende Angebot im Grundschulbereich. Nur so können wir Familie und Beruf wirklich vereinbaren. Dazu kommt noch eines: Unsere Schulen müssen weiter saniert werden und ich will einen guten Dialog mit unseren Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern.

Koblenz als Hochschulstandort stärken.
Die Anzahl der Studierenden ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Mit 16.000 Studierenden und vielen hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist Koblenz inzwischen zur Wissenschaftsstadt geworden. Für das Leben in Koblenz spielt das eine wichtige Rolle, weil sich immer mehr kreative und junge Menschen einbringen, Ideen haben und Impulse setzen. Vor allem aber bleiben immer mehr junge Menschen auch hier. Im Unterschied zu anderen kleinen Großstädten wie Trier oder Kaiserslautern hat Koblenz eine große Anziehungskraft für Berufsanfänger zwischen 25 und 34 Jahren. Dieses Potenzial müssen wir nutzen. Wir können die Hochschulen noch mehr in unser Stadtleben einbinden und Studierenden mehr Freiräume bieten. Wirtschaft und Wissenschaft machen Koblenz zu einer modernen Stadt – beide können noch mehr miteinander vernetzt werden.

Mobilität neu denken

dass Koblenz eine Stadt der E-Mobilität wird.
Jetzt! Wir leben in einer herrlichen Region, nur mit E-Mobilität wird auch die Luft in unserer Stadt sauber und wir bekämpfen den Verkehrslärm. Dafür brauchen wir vor allem flächendeckend Ladesäulen. An möglichst vielen Orten – in Parkhäusern, auf Stellplätzen – soll es Gelegenheiten geben, E-Autos aufzuladen. Dazu können wir noch mehr kostenlose Parkplätze ausweisen – hier sollen insbesondere Zweiradparkplätze für kleine Elektroautos berücksichtigt werden.

weniger Staus.
Viele nervt es: morgens Stau auf dem Weg zur Arbeit, nachmittags Stau auf der Fahrt zum Einkaufen. Mich nervt es auch! Und deshalb müssen wir etwas ändern. Das wird nicht leicht und das geht nicht von heute auf morgen – gerade weil z.B. viel Verkehr über unsere Brücken läuft. Es wird aber nur gehen, wenn wir den Verkehr allgemein und unsere großen Verkehrsachsen neu denken und dafür ganz neue Konzepte entwickeln – z.B. als Modellregion. Ich schlage vor, mit Expertinnen und Experten grundlegend neue Lösungen zu suchen.

mehr Tempo 30!
Lasst uns prüfen, ob Tempo 30 auch in Ihrer Straße möglich ist! Fast jeder wünscht sich vor seiner Haustür Tempo 30. Ich möchte, dass wir uns noch einmal jede einzelne Straße genau anschauen – für mehr Sicherheit, weniger Lärm und bessere Luft!

einen Nahverkehr, der für jeden attraktiv ist.
In kaum einer anderen Stadt sind die Menschen mit dem ÖPNV so unzufrieden wie in Koblenz. Das zeigte zuletzt vor einem Jahr die Bürgerbefragung zur Lebensqualität. Das müssen wir ändern! Bus- und Bahnfahren muss wieder Spaß machen und eine echte Alternative zum Auto werden. Dazu gehören schnelle Verbindungen, gute Fahrpreise, ein dichter Takt und vor allem Bushaltestellen, überall dort, wo sie gebraucht werden, auch barrierefrei. Und ich bin für weitere Schienenhaltepunkte – ob im Rauental oder in Horchheim!

mehr und sichere Fahrradwege.
Fahrradfahren ist toll, flexibel, kostengünstig, ökologisch. Dank E-Bikes erreichen wir komfortabel auch die Höhenstadtteile. Aber wir müssen dafür unser Radwegenetz dringend ausbauen! Zukünftig soll grundsätzlich bei jeder Neuplanung einer Straße der Radverkehr berücksichtigt werden. Bereits 2014 hat der Stadtrat beschlossen, den Anteil des Fahrradverkehrs von 8 Prozent bis 2020 zu verdoppeln. Lasst uns das realisieren und lasst uns neue Ziele setzen: Schaffen wir es, dass 2025 jeder fünfte Verkehrsteilnehmer ein Fahrradfahrer ist?

unsere Umwelt schützen.
Frische Luft für frische Ideen – damit wir unser Klimaschutzkonzept mit guten Ideen umsetzen. Denn das kommt auch direkt Koblenz zugute. Ein neuer Klimaschutzbeauftragter kann hier wichtige Impulse setzen. Eines steht fest: Unsere Luft muss sauberer und der Lärm geringer werden. Im Nahverkehr müssen wir deshalb auf E-Busse oder auf Busse mit Erdgas setzen. Und mit einem Baumkonzept können wir unsere Stadt noch grüner machen. Insgesamt muss die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen: Wärmesanierung von städtischen Gebäuden, städtische Autos mit Elektromotor, Solarthermik und Photovoltaik für städtische Gebäude, es gibt viele Ideen!

Kultur und Tourismus neu denken

… die Seilbahn erhalten.
Sie ist das Symbol für das moderne, liebenswerte und weltoffene Koblenz und sie hat das Potential für ein vielgenutztes Verkehrsmittel. Ziel ist es, sie in das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel einzubinden. Dann kann sie auch das neue Wohnquartier auf der Fritsch-Kaserne anbinden. Denn, was viele nicht wissen: Unsere Seilbahn hat deutschlandweit die höchste Förderkapazität. Sie fährt mit Öko-Strom, stößt keine Abgase und keinen Feinstaub aus, ist absolut leise und zu 100% barrierefrei. Eigentlich ideal! Ich werde alles dafür unternehmen, dass die Seilbahn über das Jahr 2026 hinaus fahren kann.

Kultur ins Zentrum rücken.
Wir sind die heimliche Kulturhauptstadt in Rheinland-Pfalz – jetzt können wir auch Europäische Kulturhauptstadt 2025 werden. Für unsere vielfältige Kultur ist das eine tolle Perspektive. Denn erst Kultur macht eine Stadt lebendig. Ich will weiterhin ein Drei-Sparten-Theater, unsere attraktiven Museen erhalten und die vielfältige freie Kulturszene fördern. Lasst uns dafür ein Kulturkonzept beschließen und Ideen entwickeln, wie wir das Forum Confluentes attraktiver gestalten können.

eine langfristige Tourismusstrategie entwickeln.
2031 wollen wir das Eingangstor zu einer tollen BUGA sein. Schon heute haben wir überragende Übernachtungszahlen: Im letzten Jahr waren es über 675.000 Übernachtungen – fast so viele wie im Buga-Jahr 2011. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es nur 500.000. Ich kann unsere Gäste verstehen: Auch ich liebe es, an Sommerabenden draußen zu sitzen und das städtische Flair zu genießen. Gemeinsam mit den herausragenden touristischen Qualitäten, die unsere Stadt, die Region und die Natur bieten, gilt es, unser Potenzial weiter auszuschöpfen. Jetzt, wo der Eigenbetrieb Koblenz-Touristik mit einer neuen Struktur effizient aufgestellt wird, können wir das mit einer langfristigen Tourismus-Strategie tun. Dabei hilft uns ein Masterplan, den wir gemeinsam mit unseren Partnern in der Region entwickeln können. Faszinierende Alleinstellungsmerkmale wie das Weltkulturerbe Mittelrheintal, die Seilbahn, das Deutsche Eck, die Altstadt und die Festung Ehrenbreitsein haben wir!

Gemeinsamkeit neu denken

das Ehrenamt stärken und dafür eine zentrale Anlaufstelle in der Verwaltung schaffen.

48,3 Prozent aller Rheinland-Pfälzer engagieren sich ehrenamtlich. Da ist die höchste Engagementquote aller Bundesländer. Auch in Koblenz gibt es unzählige Vereine, Verbände und Initiativen. Und jetzt stellen Sie sich vor, es gäbe bei der Stadt eine zentrale Stelle, an die Sie sich mit allen Anliegen, Fragen und Formalitäten wenden können. Ich weiß, dass ist für die Verwaltung ein hoher Aufwand. Aber den sollten wir uns leisten. Wenn es um Veranstaltungen geht, bekommen die Vereine zukünftig dann alle Unterlagen und Auskünfte aus einer Hand. Und: wir brauchen genügend Räumlichkeiten und Versammlungsstätten, damit Ehrenamt gelebt werden kann!

Deshalb ist es mir auch wichtig, dass Vereine und Schulen die Rhein-Mosel-Halle und andere städtische Räumlichkeiten zu vergünstigten Konditionen mieten können.

dass Koblenz weiterhin Vorbild bei der Integration ist.

Die Stadt schreibt gerade ihr Integrationskonzept fort. Das ist wichtig und die Basis für gemeinsames Engagement. Deutsch lernen und einen Arbeitsplatz finden – das sind die zwei wichtigsten Voraussetzungen für eine gelungene Integration. Dabei wollen wir helfen. Wenn wir alle Arbeitsbereiche, die mit Migration und Integration zu tun haben, in einem Amt zusammenführen, wird es uns noch besser gelingen, diese große Herausforderung mit der notwendigen Kraft anzugehen.

Wir erwarten aber auch: Die zu uns gekommenen Menschen müssen sich integrieren wollen. Nur so können wir von „Zusammenleben“ sprechen.

… dass Koblenz Menschen mit Behinderung teilhaben lässt.

Barrierefreiheit ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Wir müssen dafür sorgen, dass öffentliche Plätze, Einrichtungen, und Straßen keine unpassierbaren Hürden darstellen – für Menschen im Rollstuhl genauso wie für Eltern mit Kinderwagen. Inklusion bedeutet aber auch, Zugänge schaffen für Menschen mit anderen Einschränkungen.

Koblenz in der Region fest verankern.

In Koblenz leben heute über 113.000 Einwohner. Gefühlt sind es aber viel mehr, weil die Stadt ein riesiges Einzugsgebiet hat, in dem insgesamt 300.000 Menschen leben. Das macht Koblenz so lebendig. Und das ist, was zählt, wenn wir uns als Europäische Kulturhauptstadt 2025 und für die BUGA 2031 bewerben. Gemeinsam können wir große Potentiale heben – ob wirtschaftlich, touristisch oder kulturell. Dazu bedarf es eines guten und kontinuierlichen Dialogs. Koblenz ist Oberzentrum und Partner.

die Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung stärken.

2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der Stadt Koblenz beschäftigt – in der Verwaltung, in Kitas, bei der Feuerwehr oder der Müllabfuhr. Sie sind es, die jeden Morgen aufstehen und sich dafür einsetzen, dass unsere Stadt nicht nur funktioniert, sondern auch lebens- und liebenswert bleibt. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammen zu arbeiten und wünsche mir dabei, dass wir uns als Dienstleister verstehen: Freundlich, kompetent, verbindlich – im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

…die Bürgerinnen und Bürger intensiv beteiligen – und zwar dauerhaft, nicht nur zu Beginn meiner Amtszeit. Sie sind die Experten vor Ort. Wir müssen über neue Beteiligungsformen mit mehr Bürgernähe nachdenken. Dialog und Miteinander – nur so entwickeln wir gute Ideen, nur so treffen wir die richtigen Entscheidungen. Mit dem Bürgerentscheid für oder gegen Ortsbeiräte machen wir es vor. Das war ein guter Vorschlag!

…mit allen Stadtratsfraktionen, Parteien, Initiativen, Verbänden und Vereinen gut zusammenarbeiten. Es zählt die Idee – nicht von wem sie kommt. Das bringe ich auch mit meiner überparteilichen Kandidatur zum Ausdruck. Selbstverständlich bin und bleibe ich Sozialdemokrat – und das mit ganzem Herzen. Das heißt aber nicht, dass nicht auch andere gute und richtige Ideen haben. Ganz im Gegenteil! Lasst uns gemeinsam diskutieren, lasst uns demokratisch streiten. Nur miteinander wird es uns gelingen, für Koblenz gute und richtige Entscheidungen zu treffen.

für ein soziales, demokratisches, liberales, tolerantes und weltoffenes Koblenz stehen. Jeder gehört dazu. Lasst uns mit Respekt und Anerkennung gemeinsam begegnen. Kein Platz für Rassismus und Ausgrenzung!

einen Haushalt gestalten, der uns handlungsfähig macht.

Das Wahlprogramm hat zahlreiche Ideen, Vorschläge und Ziele aufgezeigt. Gleichzeitig müssen wir immer unsere finanzielle Situation im Blick haben. Wir haben dieses Jahr seit langem wieder ein gutes Haushaltsergebnis, aber wir haben insgesamt auch rund 485 Mio. € Schulden. Die Stadt hat deshalb in den letzten Jahren mit großem Einsatz gespart und sie hat das auch erfolgreich getan. Haushaltskonsolidierung ist wichtig! Auch zukünftig müssen wir deshalb bei jeder Maßnahme prüfen: Ist sie notwendig, ist sie sinnvoll, ist sie wichtig? Wir müssen Prioritäten setzen. Zudem glaube ich: Es muss sich etwas ändern bei den Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Die Städte brauchen mehr Geld. Dafür will ich mich einsetzen.

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