Koblenz ist eine weltoffene und tolerante Stadt im Herzen Europas. Dank der vielen zupackenden Ehrenamtlichen und engagierten hauptamtlichen Kräfte ist es gelungen, die Menschen bei uns aufzunehmen, die hierher aus großer Not und schrecklichen Elend geflohen sind. Wir werden in den nächsten Jahren weitere Anstrengungen unternehmen müssen, um die Integration dieser Menschen in unsere Gesellschaft zu ermöglichen. Dabei setze ich auf Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt, einer entsprechenden Angebotsvielfalt und einen stetigen konstruktiven Dialog, der auch unangenehme Dinge anspricht.

Wenn sich jetzt am 21. Januar, Rechtsextreme, rechte Populisten und Ideologen, Feinde eines geeinten friedlichen Europas in Koblenz treffen wollen, dann gilt es ein klares Zeichen zu setzen: Koblenz heißt diese Menschen nicht willkommen! Wir teilen ihre Meinung nicht und widersprechen ihren Thesen.

Ehrung für Joachim Hennig: Er arbeitet kontinuierlich gegen das Vergessen der Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus.

Wir stehen für Meinungsfreiheit und Offenheit! Wir freuen uns, dass aufgrund des europäischen Gedankens über 70 Jahre Frieden in Europa herrscht. Wir erinnern uns an die schrecklichen Gräueltaten und die Zerstörung, die ein Nationalismus und der Hass auf Menschen auch in dieser Stadt mit sich gebracht hat.
Ich werde am 21. Januar ein deutliches Zeichen des Friedens, der Toleranz und der Meinungsfreiheit setzen. Macht mit, kommt mit…

Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Wallersheim im Jahr 2015.

 

Gemeinsam mit dem Mainzer OB Michael Ebling beim DRK – ein ganz starker Partner in der Situation als 2015 viele Menschen zu uns flüchteten.